So beugen Sie Schimmel vor

Schimmel braucht bestimmte Bedingungen, um zu wachsen. Die wichtigste ist Feuchtigkeit. In Wohnungen schlägt sich der Wasserdampf an den kältesten Stellen nieder. Das sind heute oft die Wände, vor allem, wenn diese unzureichend gedämmt sind. Die modernen Fenster sind dichter und lassen kaum noch Luft zirkulieren. Das ist auch sinnvoll, wir wollen ja schließlich nicht zum Fenster hinaus heizen.

Um nicht den Teufel „Wärmeverlust“ mit dem Beelzebub „Schimmel“ auszutreiben, ist bei einer Wohnungssanierung auf geeignete Maßnahmen zur Schimmelvorbeugung zu achten. Dazu beraten Sie die Schimmelterminator-Experten gerne.

Sie können mit einfachen Mitteln dazu beitragen, den ungebetenen Schimmel-Gast erst gar nicht in die Wohnung zu lassen. Mit dem richtigen Lüften können Sie dem Schimmel den Nährboden entziehen. Ein Wohnklima von 50% relativer Luftfeuchtigkeit bei einer Zimmertemperatur von 20°C ist anzustreben.

>> Tipps herunterladen (pdf, 926 KB)

Schimmel im Haus? So reagieren Sie richtig!

Wenn Sie Schimmel in Ihrer Wohnung entdecken, ist der Schreck groß. Verständlich, denn im ersten Moment wissen Sie vermutlich nicht, was Sie jetzt tun sollen. Den Schimmel einfach mit Wasser und Seife entfernen? Farbe drüber? Den Fachmann zu Rate ziehen?

Unsere erste Empfehlung: Ruhe bewahren. Machen Sie sich erst ein genaues Bild des Schadens. Und verzichten Sie auf vorschnelle Reaktionen. Oft „verschlimmbessert“ man die Situation, obwohl man doch alles richtig machen möchte.

Falls Ihr Schimmelschaden größere Ausmaße hat und Sie sofort den Rat eines Experten wünschen, sind wir selbstverständlich gerne für Sie da. Rufen Sie einfach den Schimmelterminator – wir helfen Ihnen gerne.

Fotografieren Sie alle sichtbaren Schimmelstellen, bevor Sie etwas unternehmen. Das hilft für eine telefonische Beratung und für spätere Klärungen.

Versuchen Sie das Ausmaß zu bestimmen: Ist nur ein sehr kleiner Bereich betroffen, bei dem Sie sich sicher über die Ursache sind (z.B. kleinere Flecken im Bad oder Waschküche)? Oder handelt es sich um übergreifende, größere Schäden? Schauen Sie nach Möglichkeit auch hinter Möbeln und Bildern nach.

Wichtig, wenn Sie die Wohnung gemietet haben: Bevor Sie selbst Hand anlegen oder den Fachmann beauftragen, immer den Vermieter informieren, am besten schriftlich, z.B. per E-Mail. Senden Sie die Bilder mit. Klären Sie gemeinsam mit dem Eigentümer, wie vorgegangen wird. In vielen Fällen ist der Vermieter für die Beseitigung des Schimmelschadens verantwortlich.

Unabhängig vom Befall gelten folgende Notfall-Maßnahmen:

  • Möbel von befallenen Wänden abrücken.
  • Für Frischluft sorgen.
  • Übermäßigen Kontakt meiden.
  • Kinder fern halten.
  • Zimmer nicht übermäßig heizen.
  • Befallene Tapeten nicht abreißen.
  • Auf keinen Fall den Schimmel mit Föhn oder ähnlichem „wegtrocknen“. Die befallenen Stellen müssen grundlegend saniert werden, beim Trocknen blasen Sie nur die Sporen in die Luft.
  • Türen befallener Zimmer geschlossen halten. Bei großem Befall (mehr als 1 m2) Zimmer möglichst nicht mehr bewohnen.

Wir empfehlen, nur bei sehr begrenztem Befall selbst Hand anzulegen. Schimmel ist ein Pilz, der vor allem unter der Oberfläche „wuchert“. Wenn allerdings nur kleinere Bereiche und diese erst seit kurzem befallen sind, zum Beispiel im Bad an den Fliesen, können Sie den Schimmel einfach entfernen. Verwenden Sie keine speziellen Schimmelreiniger, da diese oft Fungizide enthalten und gesundheitsschädlich sein können. Ebenso sind Chlorreiniger tabu. Gut eignet sich Brennspiritus und Wasser im Verhältnis 1:9 oder 70 % Medizinischer Alkohol aus der Apotheke. Auch Wasserstoffperoxid ist sehr wirksam, allerdings von der Handhabung etwas anspruchsvoller. Am besten ziehen Sie grundsätzlich eine Schutzbrille, Gummihandschuhe und eine Atemschutzmaske P2 an.

Achtung: Nicht trocken wischen, da Sie sonst die Sporen in die Luft verteilen. Sollte der Schimmel nach kurzer Zeit wiederkommen, müssen die Ursachen erforscht werden. Das ist dann ein Fall für den Schimmelterminator.

Schimmel auf Holz entfernen Sie am besten durch abschleifen. Dabei ebenfalls Brille, Handschuhe und Atemschutzmaske tragen. Holz vorher vollständig austrocknen lassen. Spanplatten und Faserplatten müssen in der Regelausgetauscht werden.

Sollten größere Bereiche betroffen sein (mehr als 1 m2), oder Sie sind sich nicht sicher, rufen Sie die Experten des Schimmelterminators an.

Gerne kommen die Fachleute vom Schimmelterminator zu Ihnen zu einer Erstinspektion des Schimmelschadens. Dann können weitere Maßnahmen gemeinsam geklärt werden. Im Idealfall ist bei größeren Schäden der Wohnungseigentümer bei der Inspektion dabei. Sollte die Inspektion eine große Schadensumme vermuten lassen, werden wir Ihnen eine weitere Prüfung durch einen unabhängigen Gutachter empfehlen.